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aus 2011 Rundschau Rhein-Erft-Kreis Bergheim 02.05.2011
Werbepost 11.05.2011 Nordmänner und Römer besuchten die Hunnen Im Sommerlager im Bürgerpark ging es sehr urtümlich zu
Foto: Preuss Neben Obst
und ein Trunk für die Weisheit gab es auch Bauchtänzerinnen als Gastgeschenk für
das
Kerpen-Sindorf (cp). Würdevoll
thronte Karl-Heinz Rey alias "Fürst Mama" auf seinem mit großen Fellen bedecktem
Für alle
Beteiligten und natürlich auch für die Besucher gab es viel zu sehen. Besonders
schön waren die Gastgeschenke, Aber nicht alle Gäste verfolgten das Programm, das sich inmitten des Parks abspielte. Attila der
1. Rather Hunnenhorde ließ sich im großen Empfangszelt von Uschi Werner alias
Kulhan - der zweiten Frau Chingis Khans -
Besonders für die
Besucher war das Lager der Hunnen eine gute Möglichkeit bei Speis und Trank das
Vereinsleben kennen zu lernen,
aus 2010
aus 2008
aus 2007
KERPEN-SINDORF.
Auf schwarzen Rauch folgte
weißer. In Pelz gekleidete Schamanen schlugen ihre Trommeln, die als "Reitpferde
zu den Göttern" gelten. Sie riefen "Tengri", die Gottheit des Himmels und die
Erdmutter "Etügen" an, streuten einen Kreis aus Salzen rund um den Neuling und
fächelten mit der Schwinge eines Greifvogels reinigenden Rauch aus der
tibetischen Räucherschale um den Körper.
Und dann war
Vizebürgermeisterin Hildegard Diekhans fertig für den Beitritt als
Ehrenmitglied der 1.Sindorfer Hunnenhorde v. 1983. "Heller kann ein Besen nicht
glänzen", gab der Schamane Suchbarta, Franz Anders, vollmundig das
Resultat der rituellen Reinigung bekannt. Mit "Fürst Mama", Karl-Heinz Rey,
tauschte Diekhans Als "Späherin, die für uns Beute macht", sieht Fürst Mama die zukünftige Rolle der Vizebürgermeisterin. Schon in der Vergangenheit habe Diekhans die Sindorfer Hunnen bei der Nutzung des Bürgerparks für ihr jährliches Sommerlager unterstützt. Es sei ein "Lager des Friedens", erläuterte der Stammesfürst, denn die in der Geschichte als wild zusammengewürfelte Volksstämme aus Fernasien bekannten Hunnen, die zuweilen ihre Fürsten unblutig am Kreuze hätten verdursten lassen, begegneten sich in der Gegenwart ganz ohne Randale. Mit lautem "Manna, Manna", übersetzt etwa "Nahrung, Nahrung", vereinzelt auch mit einem rau-herzlichen "Na, du alter Sack", begrüßten die Sindorfer ihre Gäste. Hunnenvölker aus den Reihen der Kölner Stämme waren angereist, insgesamt etwa 60 Vereine. Im Lager mit seinen acht Jurten, wie die Hunnen ihre Zelte nennen, mischten sich Fiktion und historische Fakten zu einem buntem Fantasiegeschehen. Die Mitglieder der Horde reize es, "einmal jemand anders zu sein", erläuterte Karl-Heinz Rey. Am Rande des Geschehens vertieften sich Hunnenkinder schon mal in ihren Gameboy und die Erwachsenen tauschten den Met, der den Hunnen bekannt gewesen sein dürfte, gegen ein kühles Kölsch. Foto Tripp
aus 2006
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Sindorfer Hunnen
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