Presseberichte

Home
 

aus 2011

Rundschau Rhein-Erft-Kreis Bergheim 02.05.2011

 

 

Werbepost 11.05.2011

Nordmänner und Römer besuchten die Hunnen

Im Sommerlager im Bürgerpark ging es sehr urtümlich zu

Foto: Preuss

Neben Obst und ein Trunk für die Weisheit gab es auch Bauchtänzerinnen als Gastgeschenk für das
Oberhaupt der Sindorfer Hunnen.

Kerpen-Sindorf (cp). Würdevoll thronte Karl-Heinz Rey alias "Fürst Mama" auf seinem mit großen Fellen bedecktem
Sitz und begrüßte alle befreundeten Hunnenhorden zu seinem Sommerlager im Bürgerpark. Zum neunten Mal hatte
die 1.Sindorfer Hunnenhorde zu ihrem großen Lager eingeladen.

Für alle Beteiligten und natürlich auch für die Besucher gab es viel zu sehen. Besonders schön waren die Gastgeschenke,
die die anderen Hunnen, Barbaren, Nordmänner und Römer für den Sindorfer Verein und ihr Oberhaupt Fürst Mama mitgebracht hatten.
Neben Etageren mit Obst und einem Trunk für die Weisheit gab es auch Bauchtänzerinnen für den Fürsten.
Tänzerin Schadia von der 1. Öcher Hunnenhorde bezirzte die Zuschauer mit ihren Reizen und begeisterte nicht nur Fürst Mama,
sondern auch die anderen Oberhäupter, die an zwei langen Tafeln neben dem Thron saßen.

Aber nicht alle Gäste verfolgten das Programm, das sich inmitten des Parks abspielte.

Attila der 1. Rather Hunnenhorde ließ sich im großen Empfangszelt von Uschi Werner alias Kulhan - der zweiten Frau Chingis Khans -
von seinen Damen verwöhnen und genoss zudem das schöne Wetter, das die Götter Tengri und Ityde - übersetzt Erde und Himmel -
der Hunnenhorde zu ihrem Sommerlager schenkten. Für die Kommunikation mit der höheren Macht hatten Karl-Heinz Rey und seine elf
Mitglieder Mönche und Schamanen eingeladen. "Sie halten alles Böse fern".

Besonders für die Besucher war das Lager der Hunnen eine gute Möglichkeit bei Speis und Trank das Vereinsleben kennen zu lernen,
traditionellen Schmuck zu kaufen und die schön gestalteten Zelte zu bewundern. Gerne nehmen die Sindorfer auch neue Hunnen auf,
die sich für die Geschichte und ihre Figuren interessieren. Im Jahr 2013 feiert der Verein sogar schon sein 30-jähriges Bestehen.

 

 

aus 2010

 

 

aus 2008

 

aus 2007




RHEIN-ERFT-KREIS persönlich

"Wilde Hilde" gehört nun zur Hunnenhorde
 

KERPEN-SINDORF. Auf schwarzen Rauch folgte weißer. In Pelz gekleidete Schamanen schlugen ihre Trommeln, die als "Reitpferde zu den Göttern" gelten. Sie riefen "Tengri", die Gottheit des Himmels und die Erdmutter "Etügen" an, streuten einen Kreis aus Salzen rund um den Neuling und fächelten mit der Schwinge eines Greifvogels reinigenden Rauch aus der tibetischen Räucherschale um den Körper.

 

 

 

 

 

 

 

 

Und dann war Vizebürgermeisterin Hildegard Diekhans fertig für den Beitritt als Ehrenmitglied der 1.Sindorfer Hunnenhorde v. 1983. "Heller kann ein Besen nicht glänzen", gab der Schamane Suchbarta, Franz Anders, vollmundig das Resultat der rituellen Reinigung bekannt. Mit "Fürst Mama", Karl-Heinz Rey, tauschte Diekhans
die Halskette, die sie fortan als "Wilde Hilde" ausweist, gegen einen Schluck "iberischen Weines" aus dem Bocksbeutel, dann opferte sie noch den glühenden Kohlen ein Schaf, natürlich kein echtes, sondern eines aus Stroh. Der Ritus werde noch heute in der Mongolei gepflegt, erfuhr Diekhans von Suchbarta.

Als "Späherin, die für uns Beute macht", sieht Fürst Mama die zukünftige Rolle der Vizebürgermeisterin. Schon in der Vergangenheit habe Diekhans die Sindorfer Hunnen bei der Nutzung des Bürgerparks für ihr jährliches Sommerlager unterstützt.

Es sei ein "Lager des Friedens", erläuterte der Stammesfürst, denn die in der Geschichte als wild zusammengewürfelte Volksstämme aus Fernasien bekannten Hunnen, die zuweilen ihre Fürsten unblutig am Kreuze hätten verdursten lassen, begegneten sich in der Gegenwart ganz ohne Randale. Mit lautem "Manna, Manna", übersetzt etwa "Nahrung, Nahrung", vereinzelt auch mit einem rau-herzlichen "Na, du alter Sack", begrüßten die Sindorfer ihre Gäste. Hunnenvölker aus den Reihen der Kölner Stämme waren angereist, insgesamt etwa 60 Vereine.

Im Lager mit seinen acht Jurten, wie die Hunnen ihre Zelte nennen, mischten sich Fiktion und historische Fakten zu einem buntem Fantasiegeschehen. Die Mitglieder der Horde reize es, "einmal jemand anders zu sein", erläuterte Karl-Heinz Rey.

Am Rande des Geschehens vertieften sich Hunnenkinder schon mal in ihren Gameboy und die Erwachsenen tauschten den Met, der den Hunnen bekannt gewesen sein dürfte, gegen ein kühles Kölsch.

Foto Tripp

 

 

aus 2006


 

aus 2005

aus 2004



 

aus 2003

 



 

Home ]

Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: Sindorfer Hunnen 
Erstellt wurde die WebSeite mit freundlicher Mithilfe von Willi Werner
Stand: 01. Februar 2012